Jun­ge pro­fi­tie­ren von Auf­schwung in EU am we­nigs­ten

Be­richt der Kom­mis­si­on: Un­ter 40-Jäh­ri­ge dop­pelt so häu­fig pre­kär be­schäf­tigt

Der Standard - - FORSIDE -

Brüs­sel/Wi­en – Der Auf­schwung in der EU hat sich ver­fes­tigt, die La­ge am Ar­beits­markt hat sich im ver­gan­ge­nen Jahr in fast al­len 28 Län­dern merk­lich ver­bes­sert. Doch die wirt­schaft­li­che Trend­um­kehr kommt nicht in al­len Be­völ­ke­rungs­grup­pen gleich stark an, heißt es in dem am Mon­tag vor­ge­stell­ten So­zi­al­be­richt der EUKom­mis­si­on.

Jün­ge­re Men­schen sind nicht nur deut­lich häu­fi­ger von Ar­beits­lo­sig­keit be­trof­fen. Auch die pre­kä­ren Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se ha­ben in die­ser Grup­pe seit 2008 stark zu­ge­nom­men. Bei den 25bis 39-Jäh­ri­gen sind 16 Pro­zent der Be­schäf­tig­ten in ei­nem be­fris­te­ten An­stel­lungs­ver­hält­nis, dop- pelt so vie­le wie bei äl­te­ren Ar­beit­neh­mern. Die Zah­len un­ter­schei­den sich hier auch von Land zu Land: In Spa­ni­en ha­ben 32 Pro­zent der Jun­gen ei­nen be­fris­te­ten Teil- oder Voll­zeit­ver­trag, in Ös­ter­reich da­ge­gen sind es nur acht Pro­zent.

118,8 Mil­lio­nen Men­schen in der EU sind von Ar­mut und so­zia­ler Aus­gren­zung be­trof­fen, heißt es im Be­richt. (red)

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