Ver­nach­läs­sig­tes In­ter­net

OECD at­tes­tiert Ös­ter­reich Auf­hol­be­darf

Der Standard - - FORSIDE -

Wi­en – Ös­ter­reichs Wirt­schaft und ih­re Be­schäf­tig­ten sind schlecht für den ra­schen di­gi­ta­len Wan­del ge­wapp­net. Zu die­sem Be­fund kommt die In­dus­trie­län­der-Or­ga­ni­sa­ti­on OECD in ei­nem Län­der­be­richt, der am Mon­tag vor­ge­stellt wur­de. So ma­chen vie­le Fir­men noch im­mer kei­ne Um­sät­ze im In­ter­net.

Der Tou­ris­mus ist be­son­ders schwach. Nur 30 Pro­zent der Fir­men lu­krie­ren mehr als ein Pro­zent ih­res Um­sat­zes on­line. In Skan­di­na­vi­en sind es 70 Pro­zent. Auch ei­ne Cloud, al­so ei­ne On­line-In­fra­struk­tur für Spei­cher­platz oder Soft­ware, nutzt nur je­de fünf­te Fir­ma. In Finn­land sind es fast sechs von zehn.

So­wohl in Be­trie­ben als auch zu Hau­se müs­sen sich die Ös­ter­rei­cher beim Sur­fen ge­dul­den. Der durch­schnitt­li­che In­ter­net­zu­gang ist in Schwe­den vier­mal so schnell wie hier­zu­lan­de. (red)

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