Ita­li­en: Schwe­re Brän­de in der Tos­ka­na, Tor­na­do am Strand bei Rom

Der Standard - - INTERNATIONAL -

Rom – In Ita­li­en to­ben wei­ter­hin schwe­re Brän­de. Be­trof­fen war vor al­lem die süd­li­che Tos­ka­na. Zwei Cam­ping­plät­ze in der Ba­de­ort­schaft Ca­pal­bio wur­de we­gen der Flam­men am Sonn­tag­nach­mit­tag vor­sichts­hal­ber eva­ku­iert. Feu­er zer­stör­te Wäl­der in der Pro­vinz Sie­na und auf der In­sel El­ba.

Auch die süd­li­che Re­gi­on Kam­pa­ni­en mit der Haupt­stadt Nea­pel kämpft wei­ter­hin ge­gen das Feu­er. Drei Lösch­flug­zeu­ge wa­ren im Ein­satz, um ge­gen Brän­de un­weit des Ve­suvs vor­zu­ge­hen. Zu ei­ner Ent­las­tung kam es durch Re­gen­fäl­le in der Re­gi­on Ka­la­bri­en. Hier ver­ur­sach­ten hef­ti­ge Nie­der­schlä­ge Über­schwem­mun­gen.

In Os­tia na­he der Haupt­stadt Rom hat am Sonn­tag ein Tor­na­do die Ba­de­gäs­te am Strand über­rascht. Zehn Men­schen wur­den ver­letzt, wäh­rend Son­nen­schir­me und Lie­gen mehr als 300 Me­ter in die Luft ge­wir­belt wur­den. „Es war ei­ne apo­ka­lyp­ti­sche Sze­ne“, sag­te ei­ne Frau in ei­nem Vi­deo der Zei­tung Il Mes­sag­ge­ro.

Der Nach­rich­ten­agen­tur Ad­n­kro­nos zu­fol­ge ka­men sechs Men­schen ins Kran­ken­haus, ei­ner von ih­nen mit Kopf­ver­let­zun­gen. Wei­te­re vier Ver­letz­te wur­den dem­nach vor Ort be­han­delt. (APA)

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