Kreml drängt we­gen US-Sank­tio­nen auf Lö­sung

Der Standard - - INTERNATIONAL -

Mos­kau/Wa­shing­ton – Im Streit um die Aus­wei­sung von 35 rus­si­schen Di­plo­ma­ten und die Schlie­ßung zwei­er rus­si­scher Lie­gen­schaf­ten in den USA, die im ver­gan­ge­nen Jahr der da­mals schei­den­de US-Prä­si­dent Ba­rack Oba­ma an­ge­ord­net hat, ver­schärft Mos­kau nun of­fen­bar den Ton.

Wie Kreml-Spre­cher Dmi­tri Pes­kow am Mon­tag mit­teil­te, hof­fe Russ­land dar­auf, dass die Trump-Ad­mi­nis­tra­ti­on ei­ne „ge­wis­se po­li­ti­sche Weis­heit und den po­li­ti­schen Wil­len“fin­de, den Dis­put zu be­en­den. Er er­klär­te auch, dass jed­we­de Be­din­gung für die Rück­ga­be der Lie­gen­schaf­ten für Mos­kau in­ak­zep­ta­bel wä­re.

Die USA hat­ten die Straf­maß­nah­men im De­zem­ber 2016 we­gen Ha­cker­an­grif­fen auf die Ser­ver der De­mo­kra­ti­schen Par­tei ver­hängt, für die laut CIA, FBI und NSA Mos­kau ver­ant­wort­lich ge­we­sen sein soll. (Reu­ters)

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