Grü­ne for­dern Quo­ten für Kin­der mit Deutsch­de­fi­zi­ten

Der Standard - - INLAND -

Wi­en – Die Grü­nen for­dern ei­ne Re­ge­lung für Sprach­quo­ten in Kin­der­gär­ten. „Kin­der mit Deutsch­de­fi­zi­ten soll­ten nicht zu­sam­men­ge­fasst wer­den“, sagt der grü­ne Bil­dungs­spre­cher Harald Wal­ser.

Als ide­al wür­de er ei­nen An­teil von ma­xi­mal ei­nem Vier­tel bis zu ei­nem Drit­tel an Kin­dern mit Sprach­de­fi­zi­ten in ei­ner Grup­pe an­se­hen. Auch in der Volks­schu­le wä­re es für Wal­ser „an­ge­mes­sen, über Quo­ten nach­zu­den­ken“.

„Dra­ma­ti­sche Si­tua­ti­on“

Nach Be­schluss der Bil­dungs­re­form hält Wal­ser ei­ne In­itia­ti­ve bei der Ele­men­tar­päd­ago­gik für drin­gend not­wen­dig, die Si­tua­ti­on in den Kin­der­gär­ten sei „dra­ma­tisch“. So sei­en in den nächs­ten Jah­ren spe­zi­ell die Bun­des­mit­tel nicht si­cher­ge­stellt. Die dies­be­züg­li­chen Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Bund und Län­dern lau­fen mit Jah­res­en­de aus. Ins­ge­samt ge­he es um 575 Mil­lio­nen Eu­ro.

Der für Kin­der­gär­ten zu­stän­di­gen Fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin So­phie Kar­ma­sin (ÖVP) sei es zu­dem nicht ge­lun­gen, den im Re­gie­rungs­über­ein­kom­men 2013 ver­ein­bar­ten bun­des­wei­ten Qua­li­täts­rah­men für Ele­men­tar­päd­ago­gik vor­zu­le­gen. (APA, red)

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