Woh­nungs­prei­se in fünf Jah­ren um 40 Pro­zent ge­stie­gen

Preis­auf­trieb vor al­lem im un­te­ren Seg­ment – Wi­en am teu­ers­ten

Der Standard - - FORSIDE -

Wi­en – Die Prei­se für Ei­gen­tums­woh­nun­gen ha­ben in Ös­ter­reich auch im ers­ten Halb­jahr 2017 wie­der stark zu­ge­legt, im Schnitt um 6,6 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr. Den­noch gab es laut den Zah­len des Mak­ler­netz­wer­kes Re­max neu­er­lich Re­kor­de bei den Trans­ak­tio­nen, von Jän­ner bis Ju­ni wech­sel­ten 25.160 Woh­nun­gen ih­ren Ei­gen­tü­mer, um 7,9 Pro­zent mehr als im ers­ten Halb­jahr 2016. Der Ge­samt­wert der ge­han­del­ten Woh­nun­gen über­sprang erst­mals in ei­nem ers­ten Halb­jahr die Fün­fMil­li­ar­den-Eu­ro-Mar­ke.

Ei­ne Ei­gen­tums­woh­nung kos­te­te im ers­ten Halb­jahr im Schnitt 190.603 Eu­ro, was ei­nem Preis­an­stieg von 35,9 Pro­zent bzw. – nach Qua­drat­me­tern be­trach­tet – so­gar fast 40 Pro­zent in den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren be­deu­tet. Ins­be­son­de­re güns­ti­ge­re ge­brauch­te Woh­nun­gen ha­ben sich stark ver­teu­ert; im obe­ren Preis­vier­tel wa­ren die Ent­wick­lun­gen mo­de­rat.

In Wi­en gab es in man­chen Be­zir­ken Preis­sprün­ge, an­ders­wo so­gar Rück­gän­ge. Im Durch­schnitt sind Woh­nun­gen in Wi­en wei­ter­hin am teu­ers­ten, ge­folgt von Salz­burg. (red)

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