SPÖ und ÖVP strei­ten über den Um­gang mit Par­tei­spen­den

Der Standard - - FORSIDE -

Wi­en – Die SPÖ em­pört sich über ÖVP-Chef Sebsti­an Kurz, Bun­des­ge­schäfts­füh­rer Ge­org Nie­der­mühl­bich­ler wirft ihm „Lü­ge“vor. Kurz hat­te be­haup­tet, der In­dus­tri­el­le Hans Pe­ter Ha­sel­stei­ner ha­be über Ver­eins­kon­struk­tio­nen der SPÖ 100.000 Eu­ro zu­kom­men las­sen. Das wei­sen so­wohl Ha­sel­stei­ner als auch die SPÖ zu­rück. Soll­te Kurz die­se Aus­sa­gen nicht wi­der­ru­fen, droht die SPÖ mit recht­li­chen Schrit­ten. Die ÖVP for­dert die SPÖ im Ge­gen­zug neu­er­lich zu ei­nem Trans­pa­renz­gip­fel auf, bei dem kla­re Re­geln für den Um­gang mit Par­tei­spen­den fest­ge­legt wer­den sol­len.

Die auf der Home­page von Kurz ver­mel­de­te Spen­de von 436.563 Eu­ro von KTM-Chef Ste­fan Pie­rer wur­de nicht dem Rech­nungs­hof ge­mel­det. Aus der ÖVP heißt es, die Spen­de, die An­fang Au­gust aus­ge­wie­sen wur­de, sei noch nicht ein­ge­langt. So­bald sie ver­bucht sei, wer­de das auch ord­nungs­ge­mäß ge­mel­det. (red)

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