AK knöpft sich Sperr­ge­bühr von Card Com­ple­te vor

Der Standard - - GELDSTANDARD -

Wi­en – Die Ar­bei­ter­kam­mer (AK) be­kämpft der­zeit recht­lich die Sperr­ge­bühr von Card Com­ple­te in Hö­he von 40 Eu­ro. Be­trof­fe­ne soll­ten die Ge­bühr nur un­ter Vor­be­halt ei­ner recht­li­chen Klä­rung und Rück­for­de­rung be­zah­len. Der Vor­be­halt soll­te schrift­lich und ein­ge­schrie­ben er­klärt wer­den, rät AK-Ex­per­tin Be­ne­dik­ta Rupprecht al­len Be­trof­fe­nen.

Zum Hin­ter­grund: Die AK füh­re seit 2012 ein ent­spre­chen­des Ver­fah­ren ge­gen Card Com­ple­te. Ob­wohl die AK erst­in­stanz­lich recht be­kom­men ha­be, sei ein rechts­kräf­ti­ges Ur­teil aber noch aus­stän­dig, sagt Rupprecht. Aus ih­rer Sicht liegt der Fall ein­deu­tig, da der OGH schon in an­de­ren Fäl­len ent­schie­den ha­be, dass Sperr­ge­büh­ren nicht dem Zah­lungs­dien­ste­ge­setz ent­spre­chen wür­den. Zu­dem sei­en Kun­den da­zu ver­pflich­tet, ih­re Kar­te sper­ren zu las­sen, wenn die­se ge­stoh­len wer­de oder der Ver­dacht auf Miss­brauch vor­lie­ge. (aha)

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.