Son­ne tan­ken hoch über dem Traun­see

Ei­ne herbst­li­che Wan­de­rung mit herr­li­chen Aus­bli­cken

Der Standard - - LEBEN - Birgit Eder

Am We­st­ufer des Traun­sees führt ein aus­sichts­rei­cher Rund­kurs zu drei we­nig be­kann­ten Gip­feln des Salz­kam­mer­guts. Ver­ant­wort­lich für die gu­te Sicht von den Hän­gen rund um Baal­stein, Geiß­wand und Fahrn­au­gupf ist Or­kan Ky­rill, der hier im Jahr 2007 wü­te­te: Er hin­ter­ließ zahl­rei­che, fast kom­plett baum­lo­se Flä­chen, die von un­ten nicht ge­ra­de hübsch an­zu­se­hen sind. Da­für be­kom­men Wan­de­rer auf die­sen Hän­gen selbst im Spät­herbst noch viel Son­ne ab, und die Tief­bli­cke auf den See sind phä­no­me­nal. Im feuch­ten Gras ent­lang des Wegs las­sen sich mit et­was Glück Feu­er­sa­la­man­der be­ob­ach­ten.

Aus­gangs­punkt der Tour ist der Bahn­hof Traun­kir­chen. Di­rekt da­hin­ter be­ginnt ein gut mar­kier­ter Weg, der über zahl­rei­che Stu­fen in Rich­tung Sulz­berg führt. Wir fol­gen den Schil­dern auf­wärts, bis links der Weg zum Baal­stein und zur Geiß­wand ab­zweigt. Nun be­ginnt der stei­le Auf­stieg im Zick­zack­kurs. Kurz un­ter­halb des Sat­tels geht es nach links über ei­nen Kamm und leicht ab­wärts zum Aus­sichts­punkt am Baal­stein. Wir blei­ben auf dem Kamm und stei­gen mit­hil­fe ei­nes Seils über ei­ne Ge­län­de­kan­te ab. Un­ter­halb der Fels­wän­de ver­läuft der Weg auf­wärts, bis kurz vor dem Sat­tel links ein – mit Ket­te und Ei­sen­klam­mern ver­si­cher­ter – Ka­min steil zum Gip­fel der Geiß­wand führt. Ach­tung: Der Ab­stieg auf der an­de­ren Sei­te kann zeit­wei­se ge­sperrt sein, dann soll­te man den Gip­fel um­ge­hen.

Vom Wald­bo­den geht es dann gleich wie­der auf­wärts, wir que­ren ei­ne Forst­stra­ße und stei­gen auf ein­fa­chem Weg auf bis zum Gip­fel des Fahrn­au­gupfs. Auf der an­de­ren Sei­te geht es in Rich­tung Nord­wes­ten ab­wärts zu ei­nem Forst­weg – dort nach rechts bis nach rund 1 ½ km auf der lin­ken Sei­te ein St­ein­männ­chen und ein ro­ter Pfeil an ei­nem Baum den Ab­stiegs­weg wei­sen. Der Pfad geht in ei­nen brei­ten Kar­ren­weg über, der bis nach Wei­ßen­bichl führt.

Kurz auf der Fahr­stra­ße ab­wärts, bis uns der Zel­ler­weg rech­ter Hand zur be­kann­ten Ab­zwei­gung Baal­stein/Geiß­wand bringt. Von hier zu­rück zum Bahn­hof oder über den Kal­va­ri­en­berg bis nach Traun­kir­chen. pBe­bil­der­te Lang­ver­si­on un­ter

derStan­dard.at/Out­door­tipps

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