Stal­ken­der Stu­dent in Wi­en ver­ur­teilt

Der Standard - - CHRONIK -

Wi­en – Ein 21-jäh­ri­ger Stu­dent wur­de am Frei­tag am Wie­ner Lan­des­ge­richt zu drei Mo­na­ten be­dingt – noch nicht rechts­kräf­tig – ver­ur­teilt, weil er fast zwei Jah­re lang ei­ne gleich­alt­ri­ge Frau be­harr­lich ver­folgt hat­te. 2016 ge­stand er ei­ner frü­he­ren Mit­schü­le­rin sei­ne Lie­be. „Ich ha­be ihm ge­sagt, dass es bei mir nicht so ist“, be­rich­te­te die­se vor Ge­richt. Seit­her wur­de sie ihn nicht los. Er pass­te sie mehr­mals ab, schick­te ihr un­ter an­de­rem ei­nen 60-sei­ti­gen Lie­bes­brief. Die Frau litt des­halb an ei­ner de­pres­si­ven Ver­stim­mung. Ei­ne einst­wei­li­ge Ver­fü­gung igno­rier­te er, „ich hab’ mir ge­dacht, ein klä­ren­des Ge­spräch wär’ sinn­vol­ler“. Da­zu sag­te er auch: „Men­schen sind halt ver­schie­den. Vor al­lem Frau­en.“Er ha­be den Ein­druck ge­won­nen, „dass es ihr nicht gut geht“, da­her ha­be er „hel­fen wol­len“. (APA)

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