See­ho­fer will Chef blei­ben

Die Presse am Sonntag - - Nachrichten -

Trotz der seit ei­ner Wo­che gel­ten­den Waf­fen­ru­he in Sy­ri­en sind in den be­trof­fe­nen Re­gio­nen 135 Men­schen ge­tö­tet wor­den. Die­se Zahl nann­te die op­po­si­ti­ons­na­he Sy­ri­sche Be­ob­ach­tungs­stel­le für Men­schen­rech­te. In Ge­bie­ten oh­ne Feu­er­pau­se ka­men der Or­ga­ni­sa­ti­on zu­fol­ge seit dem 27. Fe­bru­ar 552 Men­schen ums Le­ben. Die La­wi­nen­ge­fahr ist in Vor­arl­berg und Ti­rol am Sams­tag all­ge­mein als er­heb­lich (Stu­fe drei) ein­ge­stuft wor­den. In Tei­len Ti­rols ober­halb 2200 Me­tern und im Arl­berg­ge­biet ab 2000 Me­tern wur­de für den spä­ten Nach­mit­tag so­gar Stu­fe vier der fünf­tei­li­gen Ge­fah­ren­ska­la pro­gnos­ti­ziert. Erst am Frei­tag sind bei La­wi­nen­ab­gän­gen am Arl­berg zwei ös­ter­rei­chi­sche Berg­füh­rer ums Le­ben ge­kom­men. Der baye­ri­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent, Horst See­ho­fer, er­wägt, bis 2018 CSUVor­sit­zen­der zu blei­ben. „Der Spie­gel“be­rich­tet un­ter Be­ru­fung auf Par­tei­krei­se, der bis 2017 ge­wähl­te CSU-Vor­sit­zen­de den­ke dar­an, sich mög­li­cher­wei­se durch den Par­tei­tag En­de des Jah­res au­ßer­plan­mä­ßig noch ein­mal für zwei Jah­re im Amt be­stä­ti­gen zu las­sen. Da­mit wol­le er den Auf­stieg sei­nes ehr­gei­zi­gen Fi­nanz­mi­nis­ters, Mar­kus Sö­der, ver­hin­dern.

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