AN­TI-HEI­MAT:

Die Presse am Sonntag - - Kultur -

Pe­ter Ro­seg­gers

„Als ich noch der Wald­bau­ern­bub war“ist mit­nich­ten Kitsch. Wer das falsch in Er­in­ne­rung hat, mö­ge es nach­le­sen. Et­wa die Ge­schich­te, wie der Bub den Blei-Je­sus vom Kreuz nahm, ihn zu­recht­bog und ihn in ein Käst­chen un­ter den Baum leg­te.

Hans Le­berts

1960 er­schie­ne­ner Ro­man „Wolfs­haut“spielt in ei­nem Berg­dorf na­mens „Schwei­gen“. Es ist ei­nes je­ner Wer­ke, die von je­der Ge­ne­ra­ti­on neu ent­deckt wer­den.

El­frie­de Je­lineks

„Die Kin­der der To­ten“spielt nicht aus­schließ­lich am Land, aber we­sent­lich: Die Ber­ge und Tä­ler Ös­ter­reichs und die „Pen­si­on Al­pen­ro­se“sind von Un­to­ten be­sie­delt, die Ver­gan­gen­heit holt Ös­ter­reich ein.

Nor­bert Gst­reins

Er­zäh­lung „Ei­ner“er­schien 1988 – es war ein ful­mi­nan­tes De­büt. Im Mit­tel­punkt steht Ja­kob, der sich in die Dorf­ge­mein­schaft nicht ein­fü­gen kann.

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