Ein be­schwer­de­frei­es Le­ben trotz Asth­ma

Die Presse am Sonntag - - Leben -

Dia­gno­se, In­for­ma­ti­on und Me­di­ka­ti­on hel­fen Asth­ma­pa­ti­en­ten ent­schei­dend da­bei, oh­ne Ein­schrän­kun­gen zu le­ben.

Im Früh­jahr be­ginnt die Asth­ma­zeit. Ge­ra­de Pa­ti­en­ten mit all­er­gi­schem Asth­ma lei­den be­son­ders häu­fig un­ter ih­ren Be­schwer­den. Das muss aber nicht sein, wer rich­tig be­han­delt wird, kann ein be­schwer­de­frei­es Le­ben füh­ren, sagt Dr. Alex­an­der Ba­rousch, me­di­zi­ni­scher Di­rek­tor von Gla­xoS­mith Kli­ne, dem welt­weit füh­ren­den For­schungs­un­ter­neh­men im Be­reich der chro­ni­schen Atem­wegs­er­kran­kun­gen. Vor mehr als zwan­zig Jah­ren war Asth­ma bron­chia­le noch ein wirk­li­ches Pro­blem. Ganz ab­ge­se­hen von den schwe­ren me­di­zi­ni­schen Im­pli­ka­tio­nen war vor al­lem die Sor­ge ein stän­di­ger Be­glei­ter. Denn Kin­der konn­ten nicht am Turn­un­ter­richt teil­neh­men, ge­schwei­ge denn mit der Klas­se auf Ski- oder Land­schul­wo­che mit­fah­ren, aus Angst da­vor, ei­ne Atta­cke zu er­lei­den. Be­rufs­tä­ti­ge wa­ren auf ih­rem Ar­beits­platz ein­ge­schränkt. Die Fol­gen wa­ren sehr oft Stig­ma­ti­sie­rung, ma­te­ri­el­ler Ver­lust und so­zia­le Aus­gren­zung. Asth­ma bron­chia­le hat sei­nen Schre­cken ver­lo­ren. Wich­tig sind zwei Din­ge: dass die Krank­heit rich­tig dia­gnos­ti­ziert und an­schlie­ßend gut be­han­delt wird. Da­bei zählt vor al­lem die rich­ti­ge Me­di­ka­men­ten­ein­stel­lung, die im Re­gel­fall der Pul­mo­lo­ge vor­nimmt. In den meis­ten Fäl­len sind das in­ha­la­ti­ve The­ra­pi­en, Sprays et­wa. Asth­ma kann mit in­ha­la­ti­vem Kor­ti­son sehr gut be­han­delt wer­den, oh­ne nen­nens­wer­te Ne­ben­wir­kun­gen. Wich­tig ist, dass die­se Be­hand­lung re­gel­mä­ßig statt­fin­det. Die Pa­ti­en­ten müs­sen die Me­di­ka­men­te kon­stant neh­men. Es gibt heu­te Me­di­ka­men­te, die nur ein­mal am Tag in­ha­liert wer­den müs­sen. Das reicht, um ein na­he­zu be­schwer­de­frei­es Le­ben zu füh­ren. Asth­ma­ti­ker kön­nen ak­tiv an der Be­wäl­ti­gung ih­rer Krank­heit mit­wir­ken. Wich­tig ist, dass sie sich gut mit ih­rer Krank­heit aus­ken­nen, et­wa im Um­gang mit dem In­ha­la­ti­ons­ge­rät. GSK ar­bei­tet der­zeit an ei­nem Mo­dell für sol­che Pa­ti­en­ten­schu­lun­gen – in Ko­ope­ra­ti­on mit kom­pe­ten­ten, un­ab­hän­gi­gen Part­nern. Völ­lig kos­ten­frei für den Pa­ti­en­ten na­tür­lich.

PRI­VAT

Dr. Alex­an­der Ba­rousch, me­di­zi­ni­scher Di­rek­tor von Gla­xoS­mit­hK­li­ne.

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