DE­FI­NI­TI­ON

Die Presse am Sonntag - - Leben -

„Yo­ga zer­stört Ihr Le­ben“,

sagt der USame­ri­ka­ni­sche Asht­an­ga-Yo­gaL­eh­rer Richard Free­man, und er meint da­mit die Trans­for­ma­ti­on, die je­der durch­läuft, der sich über lan­ge Zeit hin­weg re­gel­mä­ßig auf die Mat­te und da­mit sich selbst stellt. Wer sich in Kon­zen­tra­ti­on, Kraft und Ge­las­sen­heit übt, blickt tat­säch­lich über die klei­nen Ir­ri­ta­tio­nen, die frü­her stän­dig ge­nervt ha­ben, leich­ter hin­weg.

Die De­fi­ni­ti­on

von Yo­ga in der Ur­schrift Pa­ta­n­ja­lis lau­tet, Yo­ga sei das ZurRu­he-Brin­gen der Ge­dan­ken im Geist. Yo­ga rui­nie­re den fremd­be­stimm­ten Au­to­pi­lo­ten, mit dem man durch das Le­ben rast, und aus die­sem Akt der Zer­stö­rung ent­steht ein Le­ben, das spür­bar an­ge­neh­mer ist und mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit glück­li­cher macht.

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