Und Kaf­fee

Die Presse am Sonntag - - Leben -

hiert da­bei ab­wech­selnd die Zah­len sechs und sie­ben. „Das ist et­was, wo­ge­gen sich das Hirn wehrt, aber nur durch Hem­mung kann Trai­ning er­fol­gen“, sagt er. Da­nach kommt auf ei­nem Bein ste­hen. In die­ser Hal­tung wer­den wie­der je­weils 50 Mi­ni-Knie­beu­gen ab­sol­viert. Zum Schluss fol­gen zwölf Lie­ge­stüt­ze. Nach dem Trai­ning gönnt sich Bey­reu­ther gern ei­nen star­ken schwar­zen Kaf­fee, weil auch die­ser gut ge­gen Alz­hei­mer ist.

Bey­reu­ther er­nährt sich vor­nehm­lich me­di­ter­ran: al­so viel von Fisch und Ge­mü­se. Obst hin­ge­gen ver­sucht er zu ver­mei­den: „Da spricht man nicht so oft drü­ber, aber Fruk­to­se ist nicht das Wah­re“, sagt er. Für ei­nen ge­sun­den Geist sei auch die Ver­mei­dung von Stress wich­tig: „Wenn sie sich das Ge­hirn ei­nes Men­schen nach sei­nem Tod an­schau­en, dann se­hen Sie, dass es gro­ße Schä­den hat. Das ist nicht nur ei­ne psy­chi­sche, son­dern auch ei­ne kör­per­li­che Sa­che“, sagt er. Dar­um sei es eben­so durch­aus wich­tig, sich ein­fach ein­mal be­rie­seln zu las­sen, der Leer­lauf sei für den Kopf es­sen­zi­ell. Und zu­letzt ist auch ein tie­fer und aus­dau­ern­der Schlaf wich­tig. „Wenn man schläft, dann schrumpft das Hirn, und die Hirn­flüs­sig­keit dehnt sich aus. Alz­hei­mer sind Abla­ge­run­gen im Ge­hirn, die­se wer­den da­durch auch weg­ge­schwemmt“, sagt er. Die emp­foh­le­ne Do­sis: min­des­tens sie­ben St­un­den am Tag.

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