Schö­ne Bil­der – star­ke Frau­en

Die Presse am Sonntag - - Lesenhören -

Fa­mi­li­en­ge­schich­te. Tan­ja We­ber hat Kunst­ge­schich­te stu­diert. Auch die Prot­ago­nis­tin ih­res Ro­mans, El­sa, ist Kunst­his­to­ri­ke­rin. Sie ar­bei­tet für ei­ne Ver­si­che­rung, für die sie ge­stoh­le­ne Wer­ke wie­der­be­schafft. Ei­nes Ta­ges geht es um ein Bild, das El­sas Fa­mi­lie ge­hört hat. Sie be­ginnt zu for­schen. Ein gu­tes Buch, das ein her­aus­ra­gen­des hät­te wer­den kön­nen, wenn We­ber sprach­lich an­ders ver­fah­ren wä­re. Der Ro­man spielt auf zwei Ebe­nen. In den Pas­sa­gen, die sich in der Ver­gan­gen­heit zu­tra­gen, zeigt die Au­to­rin, was sie kann. In je­nen, die in der Ge­gen­wart an­ge­sie­delt sind, ist Spra­che blo­ßes Trans­port­mit­tel – und das ist ein Lkw, kein Por­sche. Tan­ja We­ber: „Die Frau­en mei­ner Fa­mi­lie“. Dro­emer, 380 Sei­ten, 15,50 Eu­ro. cle

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