Das Land der vie­len Bio­win­zer

Im eu­ro­päi­schen Ver­gleich wer­den in Ös­ter­reich re­la­tiv vie­le Wein­gär­ten bio­lo­gisch be­wirt­schaf­tet.

Die Presse am Sonntag - - Essen Und Trinken -

Der Gey­er­hof (sie­he oben) zählt si­cher­lich zu den ers­ten Bio­wein­gü­tern des Lan­des, die ein­zi­gen sind sie aber bei Wei­tem nicht mehr. Nicht nur, dass auch in an­de­ren Wein­gär­ten wie­der mehr (als nur Re­ben) wach­sen darf. Auch der Bio­wein­bau wächst hier­zu­lan­de stark. Gab es im Jahr 2000 noch 244 Bi­o­be­trie­be mit Wein­gär­ten, so stieg die Zahl bis 2012 auf 794, wie der „Grü­ne Be­richt 2014“des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Land- und Forst­wirt­schaft zeigt. Der „Grü­ne Be­richt 2015“weist im Jahr 2000 ins­ge­samt 749 Hekt­ar Bio­wein­gär­ten aus, wäh­rend es im Jahr 2014 schon 4677 Hekt­ar wa­ren.

2012 wur­de üb­ri­gens die Kenn­zeich­nung für Bio­wein stren­ger. Da­vor konn­ten le­dig­lich Wein­trau­ben ge­mäß der EU-Bio­ver­ord­nung das Bio­sie­gel tra­gen. Seit 2012 wur­de aber auch der Ver­ar­bei­tungs­pro­zess bei der Bio­zer­ti­fi­zie­rung für Wein be­rück­sich­tigt. Das be­deu­tet et­wa, dass Bio­win­zer kei­ne Sor­bin­säu­re, ein Kon­ser­vie­rungs­mit­tel, ver­wen­den dür­fen. Sul­fit bleibt er­laubt, darf bei Bio­wein al­ler­dings nur in ge­rin­ge­ren Men­gen als bei kon­ven­tio­nel­len Wei­nen ver­wen­det wer­den. Auch ge­wis­se Ver­fah­ren, wie Kon­zen­tra­ti­on durch Käl­te oder die Ent­schwe­fe­lung durch phy­si­ka­li­sche Ver­fah­ren, sind für Bio­win­zer ver­bo­ten.

Wo­bei es na­tür­lich auch kon­ven­tio­nel­len Win­zern er-

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