Nach 66 Jah­ren in neu­em Ge­wand

Die Presse am Sonntag - - Lesenhören -

Nach­kriegs-Wi­en. An­läss­lich des 25. To­des­ta­ges von Gra­ham Gree­ne hat der Zsol­nay Ver­lag sein wohl be­deu­tends­tes Werk neu über­set­zen las­sen und in ei­ner Hard­co­ver-Aus­ga­be her­aus­ge­bracht. Erst­le­ser des Ro­mans wird der be­schei­de­ne Um­fang des Bu­ches über­ra­schen. Oh­ne Vor- und Nach­wort ist es ge­ra­de ein­mal 135 Sei­ten dünn. Über­set­zer Stingl trans­por­tiert die düs­te­re Nach­kriegs­stim­mung aus­ge­zeich­net. Al­ler­dings be­hält Gree­ne, der auch das Dreh­buch für den welt­be­kann­ten Film schrieb, in sei­nem Vor­wort recht: „,Der drit­te Mann‘ wur­de nicht ge­schrie­ben, um ge­le­sen, son­dern nur, um ge­se­hen zu wer­den.“ Gra­ham Gree­ne: „Der drit­te Mann“. Über­setzt von Ni­ko­laus Stingl. Zsol­nay Ver­lag, 159 Sei­ten, 19,50 Eu­ro. phu

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