Nkä­se macht

Die Presse am Sonntag - - Essen Und Trinken -

rührt, da­nach darf die Milch nicht mehr be­wegt wer­den. Erst nach St­un­den wird der Kä­se dann vor­sich­tig ge­schnit­ten. Je nach ge­wünsch­ter Kon­sis­tenz wird stär­ker ge­schnit­ten. „Bei Hart­kä­se wird mehr ge­schnit­ten, da­mit viel Mol­ke her­aus­tritt und er fes­ter wird.“Je nach Re­zep­tur kann das Schnei­den, in For­men fül­len, ab­trop­fen las­sen, re­gel­mä­ßig um­dre­hen und an­schlie­ßend in ei­ne Salz­la­cke le­gen, St­un­den bis Ta­ge dau­ern. Im Schnitt ist Kä­se in zwei Ta­gen fer­tig. Am En­de bleibt meist viel Mol­ke und we­nig Kä­se über. Die Aus­beu­te liegt, be­zo­gen auf Frisch­kä­se, bei 20 bis 25 Pro­zent, bei Hart­kä­se gar nur bei elf Pro­zent. Für Mo­ni­ka Liehl ist das ge­nug.

Cle­mens Fa­b­ry

Mo­ni­ka Liehl ver­ar­bei­tet zwei Mal täg­lich Roh­milch zu Top­fen, Frisch­kä­se oder Schnitt­kä­se. Die Zwerg­hüh­ner sind nur für den Ei­gen­ge­brauch.

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