Im Wald der Er­in­ne­rung

Die Presse am Sonntag - - Lesenhören -

Welt­kriegs­ro­man. Die pen­sio­nier­te Leh­re­rin Nad­ja Schwert­fe­ger sam­melt die Wer­ke ver­ges­se­ner Au­to­ren. Da­bei stößt sie auf die Be­schrei­bung ei­ner Stoff­kat­ze – genau­so ein Tier wie das, das ih­re leib­li­che Mut­ter ihr zu den Ad­op­tiv­el­tern mit­ge­ge­ben hat. Auf der Su­che nach ih­ren Wur­zeln heu­ert Nad­ja Pri­va­ter­mitt­ler Hans Bern­dorf an, der ein per­sön­li­ches In­ter­es­se an dem Fall hat. In „Nad­jas Kat­ze“zeigt UI­rich Rit­zel, war­um er be­reits mehr­mals mit dem Deut­schen Kri­mi­preis aus­ge­zeich­net wur­de. Zwar ist das Buch mehr ein Ro­man und liest sich eher ge­mäch­lich, doch fängt Rit­zel ge­konnt die düs­te­re Stim­mung der letz­ten Ta­ge des II. Welt­kriegs ein. Ul­rich Rit­zel: „Nad­jas Kat­ze“. btb, 441 Sei­ten, 20,60 Eu­ro do

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