Reich durch Kunst­sam­meln:

Das glau­ben vor al­lem die jun­gen Samm­ler

Die Presse am Sonntag - - Kunstmarkt - SBV

Die Ver­mö­gens­be­ra­ter von US Trust (Bank of Ame­ri­ca), be­frag­ten in ei­ner Stu­die 684 „high net worth and ul­tra high net worth adults“, die Samm­lun­gen im Wert über drei Mio. Dol­lar be­sit­zen. Dar­aus er­ga­ben sich er­staun­li­che Ge­ne­ra­ti­ons­un­ter­schie­de: Wäh­rend 76 % der er­fah­re­nen Samm­ler den Wert ih­rer Kunst nicht haupt­säch­lich im Mo­ni­tä­ren se­hen, stim­men dem nur 35 % der jüngs­ten Ge­ne­ra­ti­on zu. 29 % der Mill­en­ni­als und 36 % der Ge­ne­ra­ti­on X glau­ben so­gar, dass man durch Kunst­sam­meln Reich­tum auf­bau­en kann. Die­se Über­zeu­gung tei­len die Äl­te­ren kaum (19 %). Ins­ge­samt sind sich min­des­ten 40 % al­ler si­cher, dass der Wert ih­rer Kunst auf lan­ge Sicht stei­gen wird – nicht sehr klug, wie Art­net den Art Exe­cu­ti­ve des Un­ter­neh­mens, Evan Be­ard, zi­tiert: So wer­den et­wa die Kos­ten ei­ner Samm­lung ver­ges­sen.

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