SPRÜ­CHE BEIM ES­SEN, DIE UNS SCHON ALS KIN­DER GE­NERVT HA­BEN

Die Presse am Sonntag - - Leben -

Ver­ständ­nis­lo­ser Aus­spruch von Er­wach­se­nen, wenn das Kind den Fett­rand vom Fleisch weg­schnei­det. Ir­gend­je­mand wird sich schon dar­um küm­mern, dass al­les weg­kommt. Das Be­ste­hen auf Er­näh­rung der Kin­der jen­seits von Ap­pe­tit. Groß­el­ter­li­che Weis­heit. We­nig kul­tur­sen­si­bler und zu­dem völ­lig un­sin­ni­ger Ver­gleich. Ablen­kungs­ma­nö­ver für be­son­ders klei­ne Kin­der. Das Kop­peln von Dis­zi­plin an Kör­per­funk­tio­nen wie Hun­ger. Früh­kind­li­che Er­zie­hung zur Un­ter­schei­dung von Haupt­spei­se und Bei­la­ge – gilt als ver­al­tet. El­ter­li­che Ne­gie­rung der Exis­tenz ei­nes ei­ge­nen Nach­spei­sen­ma­gens. Er­fin­dung ei­nes Tiers zur Be­lus­ti­gung süß­spei­sen­af­fi­ner Kin­der. Groß­müt­ter­li­cher Spruch bei Be­geg­nung mit Fremden, die an Ge­wicht zu­ge­legt ha­ben. Die Kop­pe­lung kör­per­li­cher Leis­tungs­fä­hig­keit an die Auf­nah­me von Koh­len­hy­dra­ten. Die Kop­pe­lung kör­per­li­cher Leis­tungs­fä­hig­keit an mehr als aus­rei­chen­de Nah­rungs­auf­nah­me. Frü­he Mah­nung zu Tisch­ma­nie­ren. Mah­nung zur Tren­nung von Nah­rungs­auf­nah­me und in­tel­lek­tu­el­ler Be­tä­ti­gung.

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