Oder wie ein Rie­sen­fal­ter

Als Schnitt­blu­me ist die Cle­ma­tis ei­ne lang­le­bi­ge Über­ra­schung.

Die Presse am Sonntag - - Garten -

Eben­falls ei­ne Lieb­ha­be­rin der wur­zel­seits eher feuch­ten, gut nähr­stoff­ver­sorg­ten Gar­ten­zo­nen mit luf­tig-halb­schat­ti­gem bis son­ni­gem Dar­über ist die Cle­ma­tis. Wo­bei die Kun­di­gen un­ter Ih­nen na­tür­lich wis­sen, dass es die un­ter­schied­lichs­ten Ar­ten und Sor­ten von Wald­re­ben gibt: sol­che, die zei­tig im Früh­jahr mit vie­len klei­nen Blü­ten am Holz des Vor­jah­res flo­rie­ren, an­de­re, die spä­ter am ein­jäh­ri­gen Trieb sehr üp­pig und hand­tel­ler­groß blü­hen, und noch vie­le an­de­re Ar­ten mehr, auf die wir der­einst se­pa­rat de­tail­lier­ter ein­ge­hen wer­den.

Denn Wald­re­ben sind, so sie sich wohl­füh­len, dank­ba­re Be­glei­te­rin­nen und, eben­so wie der Blu­men­har­trie­gel, at­trak­tiv. Nor­ma­ler­wei­se pflückt man ih­re Blü­ten nicht ab, ob­wohl sie doch so au­ßer­ge­wöhn­lich und zahl­reich sind. Mir je­den­falls sind Cle­ma­ti­sar- ran­ge­ments noch nie un­ter­ge­kom­men, Ih­nen et­wa? Die Blü­ten sit­zen auf recht kur­zen Stie­len und eig­nen sich nicht für Blu­men­sträu­ße groß­vo­lu­mi­ger Art.

Doch der spon­ta­ne Ver­such, ei­ne der un­wi­der­steh­li­chen Cle­ma­tis­blü­ten ab­zu­schnei­den und mit ei­nem fe­schen und pas­sen­den Blatt auf­ge­putzt in ei­ne Cle­ma­tis gibt es in den un­ter­schied­lichs­ten Ar­ten.

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