Ter­ror­an­schlag ver­ei­telt

Bel­gi­en. Die Po­li­zei hat zwölf Ver­däch­ti­ge ver­haf­tet, die ei­nen An­schlag auf ei­ne Pu­b­lic-Viewing-Zo­ne ge­plant ha­ben sol­len.

Die Presse am Sonntag - - Nachrichten -

Brüs­sel. We­gen ei­ner „un­mit­tel­ba­ren Be­dro­hung“hat die bel­gi­sche Po­li­zei in ei­nem groß an­ge­leg­ten An­ti-Ter­rorEin­satz zahl­rei­che Woh­nun­gen durch­sucht. Bei meh­re­ren Dut­zend Ein­sät­zen in 16 Städ­ten wur­den nach An­ga­ben der Staats­an­walt­schaft zwölf Ver­däch­ti­ge fest­ge­nom­men.

Ter­ror­er­mitt­lun­gen hät­ten ein „so­for­ti­ges Ein­grei­fen“er­for­der­lich ge­macht. Me­dien­be­rich­ten zu­fol­ge sol­len Ter­ro­ris­ten ei­nen An­schlag am gest­ri­gen Sams­tag wäh­rend des EM-Spiels der bel­gi­schen Na­tio­nal­mann­schaft ge­gen Ir­land ge­plant ha­ben. Als An­schlags­zie­le sei­en Pu­b­lic-Viewing-Zo­nen in der bel­gi­schen Haupt­stadt oder an­de­re stark be­leb­te Plät­ze in­fra­ge ge­kom­men. Der Sen­der RTBF be­rich­tet, dass ei­ni­ge Re­gie­rungs­mit­glie­der, dar­un­ter Mi­nis­ter­prä­si­dent Charles Mi­chel, un­ter ver­stärk­tem Schutz ste­hen.

In Frank­reich wie­der­um wur­de das Straf­ver­fah­ren ge­gen zwei Ver­däch­ti­ge aus dem Um­feld je­nes At­ten­tä­ters er­öff­net, der am Mon­tag ei­nen Po­li­zis­ten und des­sen Le­bens­ge­fähr­tin ge­tö­tet hat­te. Der Tä­ter, der sich zum Is­la­mi­schen Staat (IS) be­kannt hat­te, wur­de von der Po­li­zei er­schos­sen. Drei Män­ner aus sei­nem Um­feld wur­den we­gen Mit­glied­schaft in ei­ner Ter­ror­ver­ei­ni­gung ver­haf­tet, ein Mann wur­de wie­der frei­ge­las­sen.

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