NEU­ER PRÄ­SI­DENT

Die Presse am Sonntag - - Österreich -

Ibra­him Ol­gun ist Theo­lo­ge und stell­ver­tre­ten­der Lei­ter des Schul­am­tes der Is­la­mi­schen Glau­bens­ge­mein­schaft. Der 28-jäh­ri­ge, in Ös­ter­reich auf­ge­wach­se­ne Va­ter ei­nes Soh­nes war lan­ge Zeit für den tür­ki­schen Ver­band Atib tä­tig. dies wer­de auch wei­ter­hin so blei­ben. „Mö­ge Al­lah den für die Glau­bens­ge­mein­schaft bes­se­ren Kan­di­da­ten ge­win­nen las­sen.“

Dass der 62-jäh­ri­ge Sa­nac¸ nicht schon frü­her ab­mon­tiert wur­de, lag wohl auch an der man­geln­den Al­ter­na­ti­ve für das un­dank­ba­re Amt des Prä­si­den­ten der IGGiÖ, die in­tern zer­strit­ten und zer­split­tert ist wie kaum ei­ne an­de­re Or­ga­ni­sa­ti­on. Die­se Al­ter­na­ti­ve dürf­te jetzt aber ge­fun­den wor­den sein – in der Per­son des 28-jäh­ri­gen Theo­lo­gen Ibra­him Ol­gun, der bei der heu­ti­gen Wahl auf ei­ne Mehr­heit durch die Mit­glie­der der Is­la­mi­schen Fö­de­ra­ti­on („Mil­li Gö­rüs“) und des mäch­ti­gen tür­ki­schen Ver­ban­des Atib hof­fen kann.

Bei Letz­te­rem war er lan­ge Zeit tä­tig, ist es aber laut ei­ge­ner Aus­sa­ge nicht mehr. Er se­he sich al­so „nicht als

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