UMKÄMPFTER MARKT

Die Presse am Sonntag - - Österreich -

Mit der Li­be­ra­li­sie­rung des Mark­tes für Fern­bus­se in Deutsch­land star­te­te 2013 der Kampf um Markt­an­tei­le. Deut­sche An­bie­ter fer­tig­ten im Vor­jahr rund 20 Mio. Pas­sa­gie­re ab. Markt­füh­rer ist dort mit 71 Pro­zent Mein Fern­bus Flix-Bus. Mit re­gio­na­len Part­nern (in Ös­ter­reich et­wa Bla­guss) hat das Un­ter­neh­men ein Netz durch Eu­ro­pa ge­knüpft. In Ös­ter­reich sind es die Fir­men Bla­guss, Dr. Richard und Gschwindl, die im Fern­bus­ge­schäft mit­mi­schen. Mit der Mar­ke Hel­lö sind nun auch die ÖBB in den Markt ein­ge­stie­gen – zu 80 Pro­zent mit kon­zern­ei­ge­nen Post­bus­sen, drei Stre­cken hat Gschwindl als ex­ter­ner An­bie­ter un­ter dem Hel­lö-Dach über­nom­men. Ei­ne Mil­li­on Pas­sa­gie­re pro Jahr will das Un­ter­neh­men bis 2020 be­för­dern. Al­lein in Wi­en wur­den im Vor­jahr ins­ge­samt drei Mil­lio­nen Men­schen per Fern­bus ab­ge­fer­tigt. In­ter­na­tio­na­le Bus­ter­mi­nals hat Wi­en der­zeit drei, näm­lich den Vi­en­na In­ter­na­tio­nal Bus­ter­mi­nal (VIB) in Erd­berg, den Bus­ter­mi­nal Vi­en­na beim Sta­di­on Cen­ter und den Bus­bahn­hof Wald­mann­grün­de beim Haupt­bahn­hof. Künf­tig soll es laut Plä­nen der Stadt Wi­en nur mehr ei­nen ein­zi­gen zen­tra­len Bus­ter­mi­nal ge­ben – drei Stand­or­te wer­den der­zeit ge­prüft (s. Ar­ti­kel rechts).

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