Ein Thril­ler fast in Echt­zeit

Die Presse am Sonntag - - Lesenhören -

Süd­afri­ka. Mit sei­nem Kri­mi­de­büt „Die Farm“sorg­te der deut­sche Au­tor Max An­nas 2015 für ei­ne der gro­ßen Über­ra­schun­gen. Das Be­son­de­re: Sein Ro­man spiel­te, wie nun auch „Die Mau­er“, in Süd­afri­ka. Nur ei­nen Thril­ler spä­ter hat sich An­nas mit­ten in der deutsch­spra­chi­gen Kri­mi­sze­ne eta­bliert. Das ist an­ge­sichts sei­ner bei­den dün­nen Bü­cher be­acht­lich, sagt aber viel über sei­nen Stil aus: Der Hand­lungs­bo­gen um­fasst gera­de ein­mal drei St­un­den. An­nas steigt di­rekt in die Ge­schich­te ein, er­zählt oh­ne Fir­le­fanz und hält das Tem­po bis zum Schluss – So­zi­al­kri­tik in­klu­si­ve. phu Max An­nas: „Die Mau­er“, Ro­wohlt-Ta­schen­buch-Ver­lag, 223 Sei­ten, 12,40 Eu­ro.

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