Ter­ror­ver­däch­ti­ge in Haft

Bel­gi­en. Die Er­mitt­ler nah­men zwei Brü­der fest, die An­schlä­ge im Land ge­plant ha­ben sol­len. Brüs­sel ist in Alarm­be­reit­schaft.

Die Presse am Sonntag - - Nachrichten -

Brüs­sel. Sie­ben Häu­ser in Mons/Ber­gen und ein Haus in Lie­ge/`Lüt­tich: Meh­re­re Raz­zi­en der bel­gi­schen Po­li­zei ha­ben zu der Ver­haf­tung von zwei Brü­dern ge­führt, die „ir­gend­wo in Bel­gi­en“ei­nen An­schlag ge­plant ha­ben sol­len. Waf­fen oder Spreng­stoff sei­en in den Häu­sern je­doch nicht ge­fun­den wor­den. Der­zeit ge­be es auch kei­ne Hin­wei­se, dass die Brü­der Nour­re­di­ne H. und Ham­za auch in die ver­hee­ren­den Ter­ror­an­schlä­ge in Brüs­sel ver­gan­ge­nen März in­vol­viert wa­ren.

Im Lau­fe des Sams­tags soll­ten die Brü­der dem Haft­rich­ter vor­ge­führt wer­den. Seit den Ter­ror­an­schlä­gen im März – drei Selbst­mord­at­ten­tä­ter spreng­ten sich am Flug­ha­fen Za­ven­tem und in der In­nen­stadt in die Luft, 32 Men­schen wur­den ge­tö­tet – ist Brüs­sel in höchs­ter Alarm­be­reit­schaft. Ne­ben den EU-In­sti­tu­tio­nen in der bel­gi­schen Haupt­stadt be­fin­det sich in Mons auch das mi­li­tä­ri­sche Haupt­quar­tier der Na­to.

Erst ver­gan­ge­nen Mo­nat hat die bel­gi­sche Po­li­zei zwei Ver­däch­ti­ge in Ver­viers und Tour­nai fest­ge­nom­men, die An­schlä­ge auf die Fan­mei­le wäh­rend der Fuß­bal­leu­ro­pa­meis­ter­schaft ge­plant ha­ben sol­len. Auch da­mals hieß es, dass die Män­ner wohl in kei­nem Zu­sam­men­hang zu den März-At­ten­ta­ten ste­hen wür­den.

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