Flüch­ti­ges Ge­den­ken auf Zei­tungs­pa­pier

Die Presse am Sonntag - - Lesenhören -

An­ti­kriegs­ro­man. Der Ge­schichts­stu­dent Ge­ro War­ne­cke, der sich am liebs­ten mit der Ge­schich­te der Pu­ni­schen Krie­ge be­schäf­tigt („so fern, so un­blu­tig“), er­hält von sei­nem Pro­fes­sor ei­nen Pa­cken Par­ten für deut­sche Sol­da­ten aus dem Zwei­ten Welt­krieg, aus­ge­schnit­ten aus Zei­tun­gen. Auf Ge­heiß be­ginnt er, sie aus­zu­wer­ten, und ist mit ri­tua­li­sier­ter Spra­che und vie­len Aus­las­sun­gen kon­fron­tiert. Schließ­lich macht sich Ge­ro auf die Su­che nach dem Samm­ler. Über al­lem steht die Fra­ge, ob und wie die­ser Män­ner, Sol­da­ten der Wehr­macht, ge­dacht wer­den soll. Au­tor Sur­min­ski plä­diert im Sinn ei­nes „Nie wie­der“für And­acht als War­nung an al­le. som Ar­no Sur­min­ski: „Von den Krie­gen“, Lan­genMül­ler, 155 Sei­ten, 19,90 Eu­ro.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.