Fast nie nach­las­sen­de Kraft:

Noch mit 500 re­pro­du­zie­ren sich Grön­land­haie

Die Presse am Sonntag - - Wissen -

Der Grön­land­hai (Som­nio­sus mi­cro­ce­pha­lus) ist der größ­te Fisch in ark­ti­schen Ge­wäs­sern, die Weib­chen wer­den bis zu fünf Me­ter lang. Aber da­zu brau­chen sie Zeit, sie le­gen im Jahr nur ei­nen Zen­ti­me­ter zu, und ge­schlechts­reif wer­den Weib­chen erst mit 272 Jah­ren. Wie kann man ih­nen das ab­le­sen? Sie ha­ben kei­ne Kno­chen, die „Jah­res­rin­ge“an­set­zen könn­ten. Aber sie ha­ben seit ih­rer Ge­burt Koh­len­stoff in den Au­gen­lin­sen. Die­sen hat Ju­li­us Niel­sen (Ko­pen­ha­gen) bei den größ­ten Ex­em­pla­ren da­tiert: Sie sind fast 500 Jah­re alt (Sci­ence 353, S. 702).

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