Ber­be­rit­zen­saft

Die Presse am Sonntag - - Essen Und Trinken -

„Recht rei­fe Bee­ren wer­den ge­wa­schen, von Stie­len be­freit, in ei­nem ir­de­nen Ge­fäß mit et­was Was­ser aufs Feu­er ge­setzt und bis zum Ko­chen ge­bracht. So­dann wird das Ge­fäß zu­ge­deckt über Nacht zu­rück­ge­stellt. Nächs­ten Tag füllt man das Gan­ze in ei­nen Lei­nen­beu­tel, preßt den Saft tüch­tig aus. Der Saft wird ge­wo­gen, auf 1 kg Saft 3/4 kg Zu­cker da­zu­ge­ge­ben und so­lan­ge ge­kocht un­ter flei­ßi­gem Ab­schäu­men, bis der Saft ganz klar ist. Noch heiß wird er in die vor­ge­wärm­ten Fla­schen ge­füllt und 10 Mi­nu­ten bei 85 Grad ste­ri­li­siert.“ Gar­nie­rung: „In ver­läß­lichs­ter und er­folg­reichs­ter Art“wer­den Obst, Ge­mü­se, Pil­ze, Fleisch und Fisch mit dem „best­be­währ­ten“Rex-Vor­rats­ko­cher und den „eben­so be­währ­ten“Rex-Kon­ser­ven­glä­sern ein­ge­macht, meint die Au­to­rin des Rex-Koch­buchs von 1930, Emi­lie Lö­sel, ih­res Zei­chens Wan­der­leh­re­rin.

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