ZAH­LEN

Die Presse am Sonntag - - Ausland -

Stau in Co­mo.

Co­mo, nur ei­ne hal­be Zug­stun­de von Mailand ent­fernt, ist der­zeit ei­ne be­lieb­te Zwi­schen­sta­ti­on für Flücht­lin­ge, die in den Nor­den wei­ter­zie­hen wol­len. Die Zahl der seit Jah­res­be­ginn ein­ge­trof­fe­nen Flücht­lin­ge in Ita­li­en hat die Zahl aus dem Vor­jahr be­reits über­trof­fen. Ins­ge­samt er­reich­ten fast 120.000 über den See­weg das Land, al­lein seit dem ver­gan­ge­nen Wo­che­n­en­de mehr als 15.000, die die Gunst des ru­hi­gen Mee­res und der som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren nutz­ten.

Re­gio­nen.

Der­zeit ver­sorgt Ita­li­en rund 150.000 Asyl­wer­ber (2015 wa­ren es nur knapp mehr als 100.000, 2014 le­dig­lich 66.000). Ita­li­en macht Druck auf Ge­mein­den und Re­gio­nen, da­mit sie mehr Flücht­lin­ge auf­neh­men. Das In­nen­mi­nis­te­ri­um ap­pel­lier­te an die Hilfs­be­reit­schaft der Kom­mu­nen. Die Re­gi­on, die die meis­ten Menschen ver­sorgt, ist die Lom­bar­dei mit fast 20.000 Menschen. Das sind 13 Pro­zent al­ler Flücht­lin­ge in Ita­li­en. Es folgt Si­zi­li­en mit ei­nem An­teil von elf Pro­zent an der ge­sam­ten Flücht­lings­zahl (16.000). Süd­ti­rol ver­sorgt 1400 Flücht­lin­ge, das Tren­ti­no 1200, in Fri­aul-Ju­lisch Ve­ne­ti­en wa­ren es 4700.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.