Hilft Luft­han­sa der Air Ber­lin?

Wirt­schaft. Die ©eu­t­sche Flug­li­nie soll Żn­geã­lich ein Drit­tel ©er Flü­ge ©es Żn­ge­schlŻ­ge­nen Kon­kur­ren­ten üãer­neh­men.

Die Presse am Sonntag - - Nachrichten -

Wi­en/Ber­lin. Seit Jah­ren ist die deut­sche Luft­li­nie Air Ber­lin fi­nan­zi­ell schwer an­ge­schla­gen. Bis jetzt wur­de sie von ih­rem Groß­ak­tio­när Eti­had Air­ways am Le­ben er­hal­ten. Doch nun könn­te die Ret­tung von ei­ner ganz an­de­ren, un­er­war­te­ten Sei­te kom­men: Aus­ge­rech­net die Luft­han­sa wol­le ein Drit­tel des Stre­cken­net­zes über­neh­men und da­mit den Druck er­leich­tern, be­rich­tet die „Süd­deut­sche“. Das soll der Auf­sichts­rat En­de Sep­tem­ber be­schlie­ßen. Kon­kret ge­he es dar­um, mit dem Win­ter­flug­plan ab En­de Ok­to­ber 40 Flug­zeu­ge samt Be­sat­zun­gen zu mie­ten. Tat­säch­lich aus­füh­ren soll die Flü­ge die Luft­han­sa-Bil­lig­toch­ter Eu­ro­wings. Da­für In ei­ner Fa­b­rik in Ban­gla­desch hat sich er­neut ei­ne ver­hee­ren­de Brand­ka­ta­stro­phe er­eig­net: Durch das Feu­er in ei­ner Ver­pa­ckungs­fir­ma in Ton­gi wur­den min­des­tens 25 Men­schen ge­tö­tet und 70 wei­te­re ver­letzt. Es war of­fen­bar durch die Ex­plo­si­on ei­nes Boi­lers aus­ge­löst wor­den und hat­te sich wo­mög­lich we­gen Che­mi­ka­li­en in der Fa­b­rik schnell aus­ge­brei­tet. Das Werk hat­te in­ter­na­tio­nal Un­ter­neh­men be­lie­fert. Nach dem Atom­test Nord­ko­reas hat der UN-Si­cher­heits­rat wei­te­re Sank­tio­nen ge­gen das Land an­ge­kün­digt. Die 15 Mit­glie­der des Gre­mi­ums ver­ur­teil­ten den Test in ei­ner Son­der­sit­zung am UNAmts­sitz in New York scharf. Es wer­de nun ei­ne Re­so­lu­ti­on mit „wei­te­ren be­deu­ten­den Maß­nah­men“aus­ge­ar­bei­tet. zahlt Air­ber­lin ei­nen vor­ab ver­ein­bar­ten St­un­den­satz und ist da­mit vom kom­mer­zi­el­len Ri­si­ko ent­las­tet. Be­trof­fen wä­ren al­le Ver­bin­dun­gen, die nicht die Dreh­kreu­ze Ber­lin und Düs­sel­dorf be­rüh­ren. Ei­ne of­fi­zi­el­le Be­stä­ti­gung für die Plä­ne gibt es nicht.

War­um aber soll­te Luft­han­sa der Kon­kur­renz hel­fen? Mög­li­cher­wei­se des­halb, weil der deut­sche Markt­füh­rer an­de­re Geg­ner weit mehr fürch­tet: Die Bil­li­ga­ir­lines Rya­nair und Ea­sy­jet, die im Fall ei­nes un­kon­trol­lier­ten Zu­sam­men­bruchs von Air Ber­lin rasch in die Lü­cke nach­sto­ßen und weit mehr Flug­zeu­ge in Deutsch­land sta­tio­nie­ren könn­ten als bis­her. Nach is­rae­li­schen An­schul­di­gun­gen ge­gen sei­nen Bü­ro­lei­ter im Ga­za­strei­fen hat die US-Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on World Vi­si­on 120 pa­läs­ti­nen­si­sche Mit­ar­bei­ter ent­las­sen. Mo­ham­med al-Ha­la­bi wird vor­ge­wor­fen, im Lau­fe meh­re­rer Jah­re Dut­zen­de Mil­lio­nen Dol­lar an den be­waff­ne­ten Flü­gel der ra­di­kal­is­la­mi­schen Pa­läs­ti­nen­ser­or­ga­ni­sa­ti­on Ha­mas ge­lei­tet zu ha­ben, die den Ga­za­strei­fen kon­trol­liert.

Här­te­re UN-Sank­tio­nen Archs He­li­ko­pter ge­bor­gen

Das Wrack des Hub­schrau­bers, mit dem der Ex­trem­sport­ler Han­nes Arch töd­lich ver­un­glückt ist, wur­de am Sams­tag ge­bor­gen. Die Staats­an­walt­schaft Kla­gen­furt ließ es be­schlag­nah­men. Die Un­fall­ur­sa­che ist wei­ter un­ge­klärt. Archs Leich­nam wur­de nach der Ob­duk­ti­on un­ter­des­sen frei­ge­ge­ben. Er wird im engs­ten Fa­mi­li­en­kreis bei­ge­setzt.

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