Schau­spie­ler Hil­mar Tha­te ist tot

Die Presse am Sonntag - - Kultur -

Der DDR-Star be­gann 1980 im Wes­ten ei­ne zwei­te Kar­rie­re – in Film, TV und Thea­ter. Er ge­hör­te zu den größ­ten DDRBüh­nen­stars und spiel­te in be­rühm­ten Fil­men wie „Der ge­teil­te Him­mel“– doch nach sei­nem Pro­test ge­gen die Aus­wei­sung des Lie­der­ma­chers Wolf Bier­mann be­kam Hil­mar Tha­te kaum noch Rol­len. 1980 ver­ließ er mit sei­ner Frau und Kol­le­gin, An­ge­li­ca Dom­rö­se, das Land. An­fangs spiel­te er am Wes­tBer­li­ner Schil­ler- und Schloss­park­thea­ter, dann auch in Wi­en an Ge­or­ge Ta­bo­ris Thea­ter Der Kreis und am Thea­ter in der Jo­sef­stadt. Be­kann­te Rol­len wa­ren et­wa sein Me­phis­to un­ter Al­f­red Kirch­ner und sein Auf­tritt in „Wer hat Angst vor Vir­gi­nia Woolf?“des so­eben ver­stor­be­nen Ed­ward Al­bee, in der Re­gie Pe­ters Za­dek. Er glänz­te auch in Fil­men wie Rai­ner Wer­ner Fass­bin­ders „Die Sehn­sucht der Ve­ro­ni­ka Voss“und Sch­lön­dorffs „Der neun­te Tag“. (APA)

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