Un­auf­halt­sam auf der Ver­lie­rer­stra­ße

Die Presse am Sonntag - - Lesenhören -

Coun­try Noir. Be­reits zu Be­ginn des Ro­mans ist John Moon vom Le­ben ge­zeich­net. Nach dem Ver­lust von Farm und Fa­mi­lie schlägt er sich als Wil­de­rer durch. Als er da­bei auf ei­nen Hirsch schießt, tö­tet er ei­ne jun­ge Frau. Er be­schließt, sei­ne Tat, ei­gent­lich ein Un­fall, der Po­li­zei nicht zu mel­den. Dann fin­det er auch noch ei­ne Men­ge Geld, das er na­tür­lich be­hält. Es sind die ers­ten von vie­len Fehl­ent­schei­dun­gen. US-Au­tor Mat­t­hew F. Jo­nes lässt den Le­ser tief in die be­schränk­te Ge­dan­ken­welt von Moon ein­tau­chen. Schon bald ist klar, dass der aus der Ge­schich­te – wenn über­haupt – nur noch be­schä­dig­ter her­aus­kom­men wird. phu Mat­t­hew F. Jo­nes: „Ein ein­zi­ger Schuss“, über­setzt von Ro­bert Brack, Po­lar Ver­lag, 272 Sei­ten, 15,40 Eu­ro.

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