Will­kom­men in Shi­to­pia

Die Presse am Sonntag - - Lesenhören -

US-Kri­mi. Nach­dem man den Po­li­zis­ten Ju­les Bet­tin­ger für den Selbst­mord ei­nes Ge­schäfts­man­nes ver­ant­wort­lich macht, wird die­ser aus dem son­ni­gen Ari­zo­na in das eis­kal­te Mis­sou­ri ver­bannt. Sein neu­er Ein­satz­ort heißt Vic­to­ry, von den Ein­hei­mi­schen schlicht Shi­to­pia ge­nannt. Hier do­mi­niert Kri­mi­na­li­tät, wes­halb Bet­tin­ger sei­ne Fa­mi­lie in gut 80 Mei­len Ent­fer­nung un­ter­bringt – nicht weit ge­nug, wie er fest­stel­len muss. Der Au­tor hat ei­nen Kri­mi ge­schrie­ben, der 370 Sei­ten lang wun­der­bar funk­tio­niert, des­sen Lo­gik aber dann im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes vom auf­kom­men­den Schnee­sturm ver­schluckt wird. Scha­de. phu S. Craig Zah­ler: „Die To­ten der North . . .“, über­setzt von Mru­gal­la/Bet­zen­bich­ler, Suhr­kamp, 496 S., 10,30 Eu­ro.

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