Min­ze oder Ver­be­ne

Wer bei­des mag, braucht un­be­dingt den Ar­gen­ti­ni­schen Min­zes­trauch.

Die Presse am Sonntag - - Gardening -

Die drit­te Run­de der Kräu­ter­tee-Se­rie führt uns eben­falls in die Neue Welt, und zwar nach Süd­ame­ri­ka. Dort ge­deiht gleich ei­ne gan­ze Rei­he in­ter­es­san­ter Sträu­cher, de­ren Blät­ter und Blü­ten in­ter­es­san­te Kräu­ter­tees lie­fern, und ei­nem wid­men wir uns heu­te im De­tail. Man­che Tee­spe­zia­lis­ten un­ter Ih­nen wer­den sei­ne en­ge Ver­wand­te, die all­seits be­lieb­te Zi­tro­nen­ver­be­ne, ver­mut­lich ken­nen und schät­zen.

Die­se, bo­ta­nisch Aloy­sia ci­tro­do­ra ge­nannt, ist eben­falls ei­ne ge­bür­ti­ge Ar­gen­ti­nie­rin und ge­wis­ser­ma­ßen die Cou­si­ne, wenn nicht die Schwes­ter der Aloy­sia po­lys­ta­chya, um welch­sel­bi­ge es hier geht: Der Ar­gen­ti­ni­sche Min­zes­trauch äh­nelt der Zi­tro­nen­ver­be­ne in Wuchs und Aus­se­hen, hat je­doch zier­li­che­re, klei­ne­re Blät­ter und ein Aro­ma, das die Ver­be­ne noch er­ah­nen lässt, je­doch ins Min­zi­ge schwappt. Viel­leicht gibt es da­zu auch noch ei­nen Schuss Eu­ka­lyp­tus, so ge­nau lässt sich die Ge­schmacks­welt ver­bal nie aus­lo­ten, am bes­ten, Sie kos­ten selbst.

Der Ar­gen­ti­ni­sche Min­zes­trauch wird als Pflan­ze be­han­delt wie die Zi­tro­nen­ver­be­ne: Som­mers steht er heiß, In­ter­es­san­tes Aro­ma: der Ar­gen­ti­ni­sche Min­zes­trauch.

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