FAK­TEN

Die Presse am Sonntag - - Leben -

Dem Iran ste­hen jähr­lich

100 Mil­li­ar­den Ku­bik­me­ter

(das sind 100 Ku­bik­ki­lo­me­ter) Was­ser zur Ver­fü­gung. Ver­gleich: Im weit klei­ne­ren, aber nas­se­ren Ös­ter­reich sind es 77 Mrd. m3). In­ter­na­tio­nal emp­feh­len die Ver­ein­ten Na­tio­nen,

der er­neu­er­ba­ren Was­ser­men­ge zu nut­zen, die öko­lo­gisch ro­te Li­nie liegt bei

20 Pro­zent 40 Pro­zent. Bei 60 Pro­zent

Ver­brauch spricht man von Was­ser­stress, bei

von Was­ser­kri­se. Der Iran in­des ent­nimmt sei­nen Re­ser­voirs

Heißt: Er ver­braucht die durch Nie­der­schlä­ge er­neu­er­ba­re Men­ge to­tal und zapft zu­sätz­lich fos­si­les Grund­was­ser an.

80 Pro­zent. Mil­lio­nen Ur­sa­chen 18 so­gar 110 90 Pro­zent

des Was­sers ge­hen in die Land­wirt­schaft, wer­den zum Trin­ken und für die In­dus­trie ge­braucht. Die Be­völ­ke­rung hat sich seit der Is­la­mi­schen Re­vo­lu­ti­on auf

mehr als ver­dop­pelt, die land­wirt­schaft­li­che Pro­duk­ti­on ver­vier­facht. Die Ver­schwen­dung ist as­tro­no­misch, weil Was­ser prak­tisch nichts kos­tet. Der ProKopf-Ver­brauch ist

wie im Welt­durch­schnitt.

zehn 80 dop­pelt so hoch

für die Was­ser­kri­se sind un­ter an­de­rem der Stau­damm­boom. Exis­tier­ten am En­de der Sch­ah­zeit 1979 nur

Däm­me, sind es mitt­ler­wei­le plus wei­te­re in Bau oder Pla­nung.

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