DER KON­FLIKT

Die Presse am Sonntag - - Österreich -

Jän­ner 2016.

Die Er­geb­nis­se des Bun­des-Asyl-Gip­fels wer­den von den Wie­ner Stadt­rä­tin­nen Son­ja Weh­se­ly, San­dra Frau­en­ber­ger und Re­na­te Brau­ner harsch kri­ti­siert. Und da­mit Michael Häupl, der das Er­geb­nis mit­prä­sen­tiert hat. Erst­mals in der Ära Michael Häupl gibt es ei­ne öf­fent­li­che, aus der Wie­ner SPÖ kom­men­de, Kri­tik am Bür­ger­meis­ter.

Jän­ner bis Mai.

Ge­gen­sei­ti­ge Rück­tritts­auf­for­de­run­gen der bei­den Par­tei­flü­gel, die auch Wer­ner Fay­mann tref­fen.

Mai 2016.

Kanz­ler Wer­ner Fay­mann tritt zu­rück. Der Kon­flikt über ei­ne stren­ge­re oder wei­che­re Li­nie bei Zu­wan­de­rung und Asyl hat­te zu­vor von Wi­en aus auf die Bun­des­ebe­ne über­ge­grif­fen.

No­vem­ber 2016.

Nach­dem der Kon­flikt über Mo­na­te es­ka­liert ist, trotz Ap­pel­le nach ei­nem Macht­wort Häupl nicht ein­griff, for­dern ro­te Re­bel­len ei­ne Ent­schei­dung – über den Kurs der Par­tei und die Per­so­nen, die die­sen Kurs tra­gen. Sie for­dern da­mit von Häupl, dass er sei­ne Nach­fol­ge jetzt re­gelt.

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