An­wäl­te mag man eben – nicht

Die Presse am Sonntag - - Lesenhören -

Ra­che-Thril­ler. Roy­ce Scott Bucking­ham ge­fiel sein Jus­stu­di­um of­fen­bar nicht sehr, denn er wid­me­te sei­nen ers­ten Kri­mi „de­nen un­ter uns, die nicht son­der­lich auf An­wäl­te ste­hen“. Ir­gend­je­mand mag in „Kalt­ge­stellt“auch den An­walt Stuart Stark nicht be­son­ders, der auf ei­ne Rei­se nach Alas­ka ge­schickt, al­ler­dings zum ver­ab­re­de­ten Zeit­punkt nicht ab­ge­holt wird. Wä­re da nicht der Fal­len­stel­ler Bla­ke, Stuart wä­re er­fro­ren. Er kehrt zu­rück, um sich an de­nen zu rä­chen, die sei­nen Tod woll­ten. Das „Graf von Mon­te Chris­to“-The­ma in der bein­har­ten US-Ju­ris­ten­sze­ne. Kurz­wei­lig, al­ler­dings recht vor­her­seh­bar. do Roy­ce Scott Bucking­ham: „Kalt­ge­stellt“, über­setzt von Wulf Ber­g­ner, Blan­va­let, 446 Sei­ten, 10,30 Eu­ro.

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