Ein­fach bes­ser se­hen

Die Presse am Sonntag - - Leben -

Zur Kor­rek­tur von Fehl­sich­tig­keit gibt es heu­te sehr ef­fi­zi­en­te Me­tho­den: Ei­ne da­von ist die LASIK (La­ser in si­tu Ke­ra­to­mi­leu­sis). Sie wird be­reits seit mehr als 20 Jah­ren zur si­che­ren Kor­rek­tur der Fehl­sich­tig­keit mit­tels Exci­merLa­ser ein­ge­setzt.

Sta­te of the Art Fem­to-LASIK

Da­bei gilt die Fem­to-LASIK, bei der das De­ckel­chen (Flap ge­nannt) nicht mit ei­nem Mi­kro­ke­ra­tom (Prä­zi­si­ons­mes­ser), son­dern mit ei­nem Fem­to­se­kun­den­la­ser prä­pa­riert wird, heu­te als der „Gold­stan­dard“(sie­he Gra­fik un­ten). Sie wird als das am bes­ten un­ter­such­te und si­chers­te Ver­fah­ren in der Me­di­zin an­ge­se­hen. Die Fem­to-LASIK wird am­bu­lant durch­ge­führt, ist schmerz­frei und dau­ert cir­ca acht Mi­nu­ten für bei­de Au­gen, wo­bei das ei­gent­li­che La­sern nur cir­ca sie­ben Se­kun­den in An­spruch nimmt. Nach dem Ein­griff brau­chen die Au­gen drei bis vier St­un­den Ru­he. Im An­schluss ist man wie­der fit und kann be­reits am nächs­ten Tag wie­der selbst Au­to fah­ren, ar­bei­ten und Sport trei­ben.

Bes­te Feh­ler­kor­rek­tur

Bril­le, Kon­takt­lin­se oder die Stan­dard­la­ser­ver­fah­ren kor­ri­gie­ren nur ei­nen ge­mit­tel­ten Wert, der auf 0,25 Di­op­tri­en ge­run­det wird. An­ders die in­di­vi­du­el­le Fem­to-LASIK. Hier wird die Horn­haut an je­dem ein­zel­nen der 35.000 Mess­punk­te auf ei­ne Hun­derts­tel Di­op­trie ge­nau an­ge­passt. Zu­sätz­lich wer­den die in­di­vi­du­el­len op­ti­schen Feh­ler kor­ri­giert, die für die Qua­li­tät des Se­hens wich­tig sind. Das 3-D-, Nacht- und Kon­trast­se­hen kann so ver­bes­sert wer­den. Ein wei­te­rer gro­ßer Vor­teil der Fem­to-LASIK ist die si­che­re und ein­fa­che Nach­kor­rek­tur.

„Wir emp­feh­len die Fem­toLASIK so früh wie mög­lich, al­so in der Re­gel ab 18 durch­füh­ren zu las­sen, um die Ent­ste­hung des chro­nisch tro­cke­nen Au­ges, das ne­ben der Ar­beit am PC so­wie dem Ge­brauch von Ta­blets und Smart­pho­nes ganz we­sent­lich von wei­chen Kon­takt­lin­sen ver­ur­sacht wird, zu ver­hin­dern“so Mat­thi­as Maus, In­ha­ber des seh­kraft Au­gen­zen­trums, der in­ter­na­tio­nal zu den er­fah­rens­ten LASIK-Chir­ur­gen zählt.

Im­plan­tier­ba­re Kon­takt­lin­se

Ei­ne hauch­dün­ne Linse – ICL – kommt zum Ein­satz, wenn ei­ne LASIK auf­grund zu ho­her Wer­te oder ei­ner zu dün­nen Horn­haut nicht in­fra­ge kommt.

Die maß­ge­fer­tig­te Linse wird über ei­nen nur zwei Mil­li­me­ter klei­nen Schnitt zwi­schen Iris und na­tür­li­cher Au­gen­lin­se plat­ziert und kann Kurz­sich­tig­keit von über –20,0 Di­op­tri­en, Weit­sich­tig­keit bis +10,0 Di­op­tri­en und in der to­ri­schen Va­ri­an­te noch zu­sätz­lich die Horn­haut­ver­krüm­mung bis zu –6,0 Di­op­tri­en prä­zi­se kor­ri­gie­ren.

Der Ein­griff wird am­bu­lant durch­ge­führt und dau­ert rund zehn Mi­nu­ten pro Au­ge. Die Linse ist im Au­ge un­sicht­bar, und man spürt sie nicht.

ISTOCK/ULTRAMARINFOTO

Si­che­re Me­tho­den be­he­ben Fehl­sich­tig­keit und ma­chen Bril­len un­nö­tig.

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