NSU: So kann es nicht ge­we­sen sein

Die Presse am Sonntag - - Lesenhören -

Düsseldorf-Kri­mi. Kaum ein an­de­rer deutsch­spra­chi­ger Au­tor ver­steht es so gut, klas­si­sche Po­li­zei­kri­mis mit zeit­ge­nös­si­schen, bri­san­ten The­men zu ver­knüp­fen. Ob Fi­nanz­kri­se („Schwar­zer Schwan“) oder RAF („Schwarz­licht“), Horst Eckert be­leuch­tet die Ver­bin­dun­gen zwi­schen Po­li­zei, Fi­nanz­welt und Po­li­tik. Mit­ten­drin steckt wie­der ein­mal Haupt­kom­mis­sar Veih, der im Zu­ge der Er­mitt­lun­gen auch auf Cou­sin Ron­ny, ei­nen ver­deck­ten Er­mitt­ler, trifft. Was folgt, ist ei­ne be­ängs­ti­gen­de, weil rea­lis­ti­sche In­ter­pre­ta­ti­on der Ge­scheh­nis­se rund um den Tod von zwei NSU-Mit­glie­dern, die Zwei­fel an der of­fi­zi­el­len Ver­si­on nährt. phu Horst Eckert: „Wolfs­spin­ne“, Wun­der­lich Ver­lag, 489 Sei­ten, 20,60 Eu­ro.

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