Drän­gen auf ÖVP-Au­ßen­amt

Be­ni­ta Fer­re­ro-WŻl©ner warnt da­vor, der FPÖ das Mi­nis­te­ri­um zu über­las­sen. FPÖ und ÖVP er­zie­len ers­te »Zwi­schen­ei­ni­gung«.

Die Presse am Sonntag - - Nachrichten -

Wi­en. Die sank­ti­ons­er­prob­te Ex-ÖVPAu­ßen­mi­nis­te­rin Be­ni­ta Fer­re­ro-Wald­ner ap­pel­liert an die ÖVP, das Res­sort nicht den Frei­heit­li­chen zu über­las­sen. Künf­ti­ger Au­ßen­mi­nis­ter sol­le je­mand sein, „der Ver­trau­en hat be­zie­hungs­wei­se Ver­trau­en schaf­fen kann“, sagt sie zur Aus­tria Presse Agen­tur. Schließ­lich ge­he es um ei­ne Ko­ali­ti­on, „die nicht so selbst­ver­ständ­lich ist in Eu­ro­pa“.

In der ÖVP be­ton­te man ges­tern nach nächt­li­chen Ver­hand­lun­gen, dass Per­so­nel­les bis­her nicht be­spro­chen wor­den sei. Laut FPÖ und ÖVP ha­be man aber ei­ne in­halt­li­che „Zwi­schen­ei­ni­gung“er­reicht und ei­ni­ge grund­sätz­li­che Zie­le fi­xiert: So sol­len die EU-De­fi- zit­vor­ga­ben von 0,5 Pro­zent ein­ge­hal­ten wer­den, die Staats­schul­den­quo­te von 82 in Rich­tung 70 Pro­zent ge­senkt wer­den, die Steu­er- und Ab­ga­ben­quo­te von 43,2 in Rich­tung 40 Pro­zent. Zu­dem soll die Zahl der So­zi­al­ver­si­che­run­gen re­du­ziert wer­den. Die Un­ter­grup­pen sol­len die Um­set­zung nun aus­ar­bei­ten. Strolz spricht mit SPÖ. Ne­os-Chef Mat­thi­as Strolz will mit den an­de­ren bei­den Op­po­si­ti­ons­par­tei­en SPÖ und Lis­te Pilz Ge­mein­sam­kei­ten aus­lo­ten, et­wa beim The­ma Bil­dung. Laut ORF-Ra­dio will er et­wa häu­fi­ge­re Bil­dungs­aus­schüs­se im Par­la­ment. Auch der ÖVP und FPÖ ha­be er an­ge­bo­ten, zu re­den.

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