Ob­dach­lo­ser er­sto­chen: Tä­ter schweigt

Blut­tat auf der Do­nau­in­sel: Tat­waf­fe nicht ge­fun­den.

Die Presse - - ÖSTERREICH -

Wi­en. Der 49-jäh­ri­ge Po­le, der in der Nacht auf Sonn­tag ei­nen 29-jäh­ri­gen ob­dach­lo­sen Slo­wa­ken auf der Do­nau­in­sel nie­der­ge­sto­chen und töd­lich ver­letzt ha­ben soll, hat wei­ter­hin die Aus­sa­ge ver­wei­gert. Auch die Tat­waf­fe wur­de bis­her nicht auf­ge­fun­den. Meh­re­re Be­weis­mit­tel spre­chen laut Po­li­zei für die Tä­ter­schaft des Ver­däch­ti­gen.

Der Slo­wa­ke er­lag Sonn­tag­früh im Kran­ken­haus sei­nen Stich­ver­let­zun­gen. Zeu­gen hat­ten Sams­tag­abend die Po­li­zei ver­stän­digt, nach­dem sie das blu­ten­de Op­fer bei der Reichs­brü­cke ge­se­hen hat­ten. Bei Be­fra­gun­gen wei­te­rer Ob­dach­lo­ser wur­de der eben­falls ob­dach­lo­se Po­le ein­deu­tig und glaub­haft als Tä­ter ge­nannt. (APA)

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