Mi­li­tär­his­to­ri­ker Rau­chen­stei­ner wird heu­te 75 Jah­re alt

Die Presse - - FEUILLETON -

Mit „Der Tod des Dop­pel­ad­lers“(1994) hat sich Man­fried Rau­chen­stei­ner in die Bes­ten­lis­te der Ge­schichts­bü­cher ein­ge­tra­gen. Um den Ers­ten Welt­krieg kreis­te oft­mals sein stu­pen­der For­scher­drang – mit er­staun­li­chen Er­geb­nis­sen. Fleiß, Akri­bie und Hu­mor kenn­zeich­nen den frü­he­ren Di­rek­tor des Hee­res­ge­schicht­li­chen Mu­se­ums. Nach­zu­le­sen auch in „Sta­lin­platz 4“oder „Der Son­der­fall“, in de­nen er Ös­ter­reichs Po­li­tik un­ter al­li­ier­ter Auf­sicht in den Jah­ren 1945–1955 be­leuch­tet. Und da dies al­les in ei­ner schnör­kel­lo­sen Spra­che dar­ge­bo­ten wur­de, hat sich Rau­chen­stei­ner bald zu ei­nem Lieb­lings­au­tor der „Pres­se“-Re­dak­teu­re im Spec­trum ent­wi­ckelt. Ei­ne be­acht­li­che An­zahl re­nom­mier­ter His­to­ri­ker ist durch Rau­chen­stei­ners Schu­le ge­gan­gen. Ei­ne eben er­schie­ne­ne Fest­schrift zu sei­nen Eh­ren zeugt von Re­spekt und Ver­eh­rung für den aka­de­mi­schen Leh­rer, der auch an der Lan­des­ver­tei­di­gungs­aka­de­mie un­ver­zicht­bar ist. Heu­te, Di­ens­tag, wird Man­fried Rau­chen­stei­ner 75. (hws)

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