BBC-Kult­se­rie „Doc­tor Who“: Rol­le geht erst­mals an Frau

Die Presse - - FEUILLETON -

Die seit 1963 (mit Un­ter­bre­chun­gen) lau­fen­de BBC-Se­rie „Doc­tor Who“ge­hört für die Bri­ten zum Kul­tur­gut wie für das deutsch­spra­chi­ge TV-Pu­bli­kum et­wa der „Tat­ort“. Zwölf Darstel­ler, zu­letzt Pe­ter Ca­pal­di, schlüpf­ten bis­her in die Rol­le des au­ßer­ir­di­schen Dok­tors, der mit­hil­fe ei­ner als No­t­ruf­zel­le ge­tarn­ten Ma­schi­ne durch Zeit und Raum reist. Nun ist ver­kün­det wor­den, wer die Fi­gur ab der Weih­nachts­fol­ge 2017 ver­kör­pern wird: Die 35-jäh­ri­ge Jo­die Whit­ta­ker ist u. a. aus der Kri­mi­se­rie „Broad­church“be­kannt. „Ihr Vor­spre­chen hat uns schlicht um­ge­hau­en“, sag­te der „Doc­tor Who“-Che­f­au­tor Chris Chib­nall. Im Netz lös­te die An­kün­di­gung ei­nes weib­li­chen Dok­tors auch Ag­gres­sio­nen aus. Whit­ta­ker bat die Fans der Se­rie, kei­ne Angst vor ih­rem Ge­schlecht zu ha­ben: „Dies sind wirk­lich auf­re­gen­de Zei­ten, und ,Doc­tor Who‘ steht für al­les, was an Ve­rän­de­run­gen auf­re­gend ist.“

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