815 Mil­lio­nen Men­schen hun­gern

Kon­flik­te und Kli­ma­wan­del füh­ren zu Un­ter­ernäh­rung.

Die Presse - - WELTJOURNAL -

Rom. Welt­weit hat­ten 815 Mil­lio­nen Men­schen im ver­gan­ge­nen Jahr zu we­nig zu es­sen. Das wa­ren 38 Mil­lio­nen Men­schen mehr als noch 2015, wie die UN-Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­ti­on (FAO) in Rom mit­teil­te. Die meis­ten Be­trof­fe­nen le­ben in Afri­ka (243 Mil­lio­nen) und Asi­en (520 Mil­lio­nen).

Die Zahl der Hun­ger­lei­den­den stieg nach Jah­ren der Ver­bes­se­rung der Le­bens­mit­tel­ver­sor­gung wie­der. Die Hälf­te der hun­gern­den Men­schen lebt dem Be­richt zu­fol­ge in Kri­sen­ge­bie­ten. In Bür­ger­kriegs­län­dern wie dem Süd­su­dan, Ni­ge­ria, So­ma­lia und dem Je­men dro­he ei­ne aku­te Hun­gers­not. Zu­sätz­lich ver­schlech­ter­ten Dür­re oder Flut­ka­ta­stro­phen und Wirt­schafts­sta­gna­ti­on die Ver­sor­gungs­la­ge. (ag.)

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