Ve­ne­zue­la: Re­gie­rung und Op­po­si­ti­on stim­men Dia­log zu

Be­ob­ach­ter­ko­mi­tee und neu­es Tref­fen in Santo Domingo ver­ein­bart.

Die Presse - - AUSLAND -

Ca­ra­cas. In Ve­ne­zue­la gibt es va­ge Hoff­nun­gen auf ein En­de der seit Mo­na­ten an­dau­ern­den po­li­ti­schen Kri­se: Re­gie­rung und Op­po­si­ti­on ha­ben Ge­sprä­chen un­ter Ver­mitt­lung be­freun­de­ter Län­der zu­ge­stimmt. Die Re­gie­rung von Staats­chef Ni­co­las´ Ma­du­ro und Ver­tre­ter der Op­po­si­ti­on stimm­ten ei­nem Be­ob­ach­ter­ko­mi­tee aus Me­xi­ko, Bo­li­vi­en, Chi­le und Ni­ca­ra­gua zu, sag­te der Prä­si­dent der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pu­blik, Da­ni­lo Me­di­na. Me­di­na hat­te ge­mein­sam mit Spa­ni­ens Ex-Pre­mier Jo­se´ Lu­is Ro­dr´ıguez Za­pa­te­ro zu­vor Son­die­rungs­ge­sprä­che in Santo Domingo ge­führt.

Für den 27. Sep­tem­ber ist ein nächs­tes Tref­fen zwi­schen den tief zer­strit­te­nen Ver­tre­tern von Re­gie­rung und Op­po­si­ti­on an­ge­setzt, das eben­falls in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pu­blik statt­fin­den soll.

In Ve­ne­zue­la tobt seit Mo­na­ten ein er­bit­ter­ter Macht­kampf. Die Re­gie­rung ließ mehr als 5000 Op­po­si­tio­nel­le fest­neh­men, fast 130 Men­schen wur­den bei den Un­ru­hen seit An­fang April ge­tö­tet. (ag.)

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