Face­book er­mög­lich­te ge­zielt Wer­bung an „Ju­den­has­ser“

Die Presse - - FEUILLETON -

Face­book steht er­neut un­ter Kri­tik. Das So­ci­al-Me­dia-Un­ter­neh­men hat of­fen­bar sei­nen An­zei­gen­kun­den er­mög­licht, ge­zielt An­ti­se­mi­ten an­zu­spre­chen. Die US-Re­cher­che­platt­form ProPu­b­li­ca fand her­aus, dass auf Face­book Wer­bung für rechts­ra­di­ka­le Ver­an­stal­tun­gen mög­lich war und da­bei ge­zielt „Ju­den­has­ser“an­ge­spro­chen wur­den. Face­book ent­fern­te die Wer­be­ka­te­go­rie, nach­dem ProPu­b­li­ca sei­ne Re­cher­chen vor­legt hat­te, und er­klär­te, ge­ziel­te Wer­bung auf Ba­sis von Nut­zern selbst ein­ge­tra­ge­ner Be­grif­fe wer­de de­ak­ti­viert, bis man sol­chen Miss­brauch ver­hin­dern kön­ne.

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