Ko­so­vo: Was Stra­che wirk­lich sag­te

Die Presse - - 24 STUNDEN -

Ein In­ter­view der ser­bi­schen Ta­ges­zei­tung „Po­li­ti­ka“mit Vi­ze­kanz­ler Heinz-Chris­ti­an Stra­che (FPÖ) über den Sta­tus des Ko­so­vo sorg­te auch ges­tern noch für Auf­re­gung. Die Zei­tung hielt fest, den In­ter­view­text nicht ge­än­dert zu ha­ben. Der „Pres­se“liegt die Ori­gi­nal­ver­si­on vor, und da­rin heißt es: „Ko­so­vo ist zwei­fel­los ein Teil Ser­bi­ens.“Die­ses Zitat hat­te ein Spre­cher Stra­ches ab­ge­strit­ten. Ges­tern be­müh­te man sich um Scha­dens­be­gren­zung und ver­wies dar­auf, dass der Satz an­ders ge­meint ge­we­sen sei und es im Text auch hei­ße: „Die sei­ner­zei­ti­ge An­er­ken­nung durch Ös­ter­reich ha­ben wir hef­tig kri­ti­siert, sie ist al­ler­dings jetzt Tat­sa­che und kann wohl nicht mehr ge­än­dert wer­den.“Das un­ter­strich Stra­che auch bei sei­nem Be­such in Belgrad. Es sei aber wün­schens­wert, wenn Ser­bi­en und der Ko­so­vo ei­ne für bei­de Sei­ten trag­ba­re Lö­sung fän­den.

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